Schwindel - Diagnostik und Therapie

Trainingsmethoden

Bei Schwindel kann man eine Reihe von Methoden erlernen, um die Schwindelattacken zu minimieren. Zu diesen Methoden zählt unter anderem das Epley-Manöver.

Bei diesem Manöver liegt der Betroffene auf dem Rücken und überstreckt den Kopf. Der Kopf ist gleichzeitig zur betroffenen Seite geneigt. Nach 30 Sekunden wird der Kopf auf die andere Seite gedreht. Nach weiteren 30 Sekunden legt sich der Patient auf die gesunde Seite. Die Stirn wird auf der Liege abgelegt. Nach weiteren 30 Sekunden setzt sich der Patient auf.

Eine andere andere Variante ist die Übung nach Semont.

Bettruhe

Bettruhe sollte maximal ein bis zwei Tage bei akuten Auftreten des Drehschwindels eingehalten werden. Danach sollte sich der Patient mobilisieren.

Mobilisation

Der Patient sollte sich bewegen, um zentrale Mechanismen, die der Körper gegen den Schwindel hat, zu aktivieren.

Eine Methode wäre zum Beispiel die Repositionsmanöver nach Semont (PRM) für den rechten posterioren Bogengang:

Der Patient dreht den Kopf zunächst 45° zur gesunden Seite und legt sich auf die betroffene Seite. Dadurch steht der posteriore Bogengang senkrecht, genau in der entsprechenden Hallpike-Position. Die Partikel sinken an den tiefsten Punkt ab. Jetzt wird unter Beibehaltung der Kopfposition derPatient rasch auf die andere Seite gelegt. Ziel ist es, die Otokonien über den Scheitelpnkt des Bogenganges zu bringen. Erfolgt die Umlagerung zu langsam, sinken die Partikel bereits auf der falschen Seite wieder zurück und das Manöver ist fehlgeschlagen.

 

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