Schnarchabklärung

Circa 10-50% der Erwachsenen schnarchen. Bei der Schnarchabklärung stellt die Anamnese – Krankengeschichte – einen wichtigen Baustein in der Diagnostik des Schnarchens dar.

Folgende Faktoren werden dabei bspw. ermittelt:

Familienanamnese

  • Welche Familienmitglieder schnarchen?

Soziale Anamnese

  • Ist Ihrem Bettpartner Schnarchen aufgefallen?
  • Sind Ihrem Bettpartner Atemaussetzer während des Schlafes bei Ihnen aufgefallen?
  • Trinken Sie am Abend Alkohol?

Vegetative Anamnese

  • Sind Sie tagsüber sehr müde und schlafen Sie zwischendurch ein?
  • Haben Sie eine Leistungsminderung bemerkt?
  • Sind Sie tagsüber unkonzentriert?
  • Fällt Ihnen auch am Tage eine Blaufärbung der Finger und der Lippen (Zyanose durch Sauerstoffmangel im Blut) auf?

Eigenanamnese inklusive Medikamentenanamnese

  • Vorerkrankungen
  • Operationen
  • Nehmen Sie Beruhigungsmedikamente wie Benzodiazepine (beispielsweise Diazepam) ein?

Darüber hinaus können auch Alter und Geschlecht das Schnarchen begünstigen:

Somit wird das Alter heute zweifelsfrei zu den schnarchfördernden Faktoren gezählt, auch wenn man bis heute noch nicht weiss, welche einzelnen Komponeten dabei den Ausschlag geben:

Sind es hormonelle Veränderungen, ist es nachlassende Muskelspannung, der geringere Atemantrieb, oder sind es Alterungsvorgänge im Gehirn?

Immer mehr Menschen Schnarchen im zunehmenden Alter, wobei allerdings deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen zu erkennen sind. Auffällig ist, das krankhaftes Schnarchen bei Frauen weitaus seltener auftritt als beim männlichen Geschlecht. Eine mögliche Rolle dabei spielen u.a. die weiblichen Geschlechtshormone als Schutzfaktor gegen das Schnarchen.

Um Sie umfassend beraten und untersuchen zu können ist es hilfreich, wenn Sie uns nachfolgende Fragebögen ausgefüllt mit zur Konsultation bringen. 

Fragebogen Schnarchen

Fragebogen behinderte Nasenatmung

Als neuen Service bieten wir Ihnen auch die Möglichkeit, uns Ihren Terminwunsch über das Online-Formular mitzuteilen.